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Der Geograf, der den Globus austrank – Melancholisch wie das Leben

Die Erzählstruktur des Films Der Geograf, der den Globus austrank von Alexander Veledinski, der die 9. Russische Filmwoche eröffnet hat, ist stellenweisen untypisch und gewöhnungsbedürftig, jedoch ist er auf spannende und auch paradoxe Art wohltuend. Selbst wenn die Romanvorlage von Alexei Wiktorowitsch Iwanow in den...

Fürs Gemüt: Tage am Strand oder Acht Kostbarkeiten

Angewandte Filmosophie zum Wochenende Wir geben euch Tipps für die cineastische Wochenendgestaltung  am 29., 30. November und 01. Dezember 2013 cutrin empfiehlt Tage am Strand von Anne Fontaine im Kino Wenn ich so aus dem Fenster schaue, den grauen Himmel und den Fieselregen sehe, wünsche...

Genug Gesagt – Mehr als der letzte Film von James Gandolfini

Das war er nun also: einer der letzten Filme des großen James Gandolfini. Als der durch die Rolle des angeschlagenen Mafioso Tony Soprano berühmt gewordene Darsteller im vergangenen Sommer eines plötzlichen Herztodes starb, war ich davon genauso erschüttert wie alle anderen auch. Kurz darauf begann...

Bronzene Sieger – Die Filmosophen bei Fang den Film

Wir waren mal wieder als Team unterwegs in der Berlin Film-Szene, im weitesten Sinne zumindest. Diesmal haben wir nämlich weder ein Festival, noch eine andere Veranstaltungsreihe besucht, sondern ein Kneipen-Quiz. Das Filmcafé in Prenzlauer Berg veranstaltet alle zwei Monate das Fang den Film Filmquiz. Nach...

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Oldboy – Blutrausch in der Konsumgesellschaft

Irgendwie thematisch passend zum Film gleich ein Geständnis: ich habe die südkoreanische Vorlage zu Oldboy von Park Chan-wook aus dem Jahr 2003 nicht gesehen. Zu Beginn habe ich gedacht, dass das eventuell ein Problem sein könnte. Auf der anderen Seite muss ich jedoch sagen, dass...

Philomena – Wider den Zynismus

Der Beruf des Journalisten scheint es mit sich zu bringen, dass ab und zu etwas Zynismus angebracht ist. Das merke ich gerade sehr deutlich und diverse Kollegen werden mir da sicher Recht geben. Dabei ist es anscheinend nicht wichtig, ob Film-, Wirtschafts-, oder Politjournalismus, jeder...

Media Monday #126 – Herr der Ringe, Christine Neubauer und Nachtzüge

Voilà, mein erster Media Monday für filmosophie und überhaupt 1. Ich habe ja wirklich mal versucht, das Buch Der Herr der Ringe ganz zu lesen, weil ich vor Kinostart der Reihe unbedingt wissen wollte, ob Peter Jackson sich auch an die Vorlage gehalten hat, musste...

© Real Fiction Filmverleih

Bethlehem – Verrat, Gewissen und kein Ende der Gewalt

Als ich vor ein paar Wochen mein Programm für die Pressescreenings vorbereitete, bot sich mir die Gelegenheit gleich zwei Filme zum Thema des Nahostkonflikts zu sehen: auf der einen Seite 45 Minuten bis Ramallah und auf der anderen Seite Bethlehem. Beide Filme gehen auf unterschiedliche...

Fröhlich hüpfende Frauen oder indische Sinnlichkeit

Angewandte Filmosophie zum Wochenende Wir geben euch Tipps für die cineastische Wochenendgestaltung  am 23. und 24. November 2013 cutrin empfiehlt: Venus im Pelz von Roman Polanski im Kino Das hier ist mal wieder so eine typische Woche, in der ich mich zwischen den vielen aufregenden...

© good!movies

45 Minuten bis Ramallah – Die Situation, die Verrückte macht

Wie bringt man unerkannt eine Leiche über die Grenze und das in einem Land, in dem man scheinbar unweigerlich zum Spielball verschiedener politischen Interessen wird? Rafik (Karim Saleh), ein Palästinenser mit israelischem Pass aus Ostjerusalem, zieht es vor in Hamburg sein Glück als Tellerwäscher zu...

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