A Field in England – Beschert uns Ben Wheatley das britische Valhalla Rising?

by on 05/27/2013
© Picturehouse Cinemas

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Geschlagene drei Wochen sind seit der letzten Filmverführung ins Land gegangen, was eindeutig eine Woche zu viel ist. Allerdings haben mich andere Verpflichtungen aufgehalten, weswegen der heißeste Trailer der letzten Wochen nun einmal eine Woche länger auf sich hat warten lassen. Dafür habe ich das Netz in den letzten Tagen aber auch besonders akribisch nach interessanten Trailern durchforstet und sogar meinen Mittagsschlaf ausfallen lassen.

Und? Habe ich nun was interessantes gefunden? Natürlich habe ich das! Ursprünglich wollte ich hier Edgar Wrights sehnlichst erwarteten Abschluss seiner Cornetto-Trilogie, The World’s End, vorstellen. Da es hier um jene Trailer gehen soll, die meine Aufmerksamkeit auf Filme gelenkt haben, von denen ich vorher wenig bis gar nichts gehört/gehalten habe, fällt meine Wahl auf A Field in England. Damit bleibt die Filmverführung dieser Woche immerhin in England. Nur dass wir uns nicht auf eine Pub-, sondern eine Horrortour begeben. Regisseur Ben Wheatley führt uns zurück ins England des 17. Jahrhunderts, wo gerade der Bürgerkrieg zwischen Parlament und Krone tobt. Vier Soldaten haben jedoch keine Lust mehr auf das ganze Blutvergießen und beschließen abzuhauen. Auf ihrer Fahnenflucht werden sie jedoch von einem mysteriösen Alchemisten gefangen genommen, der sie dazu zwingt auf einem Feld voller Pilze nach einem Schatz zu suchen. Picturehouse Cinemas hat den bizarren Traum von einem Trailer via Youtube für euch:

Ich muss gestehen, dass ich bisher weder Sightseers noch Kill List gesehen habe und somit keine fundierte Einschätzung von Wheatleys bisherigem Werk leisten kann. Aber er scheint ein vielseitiger Regisseur zu sein, der ein feines Gespür für den Horror besitzt – egal ob er einen Thriller, eine schwarze Komödie oder einen halluzinogenen Historien-Trip dreht. Ich kann es noch nicht genau fest machen, aber irgendwas an A Field in England fühlt sich stark wie Nicolas Winding Refns Valhalla Rising an. Vielleicht ist es die bedrohliche Weite der Landschaft oder die totale Fokussierung auf die Menschen in ihr. Oder es ist die an Wahnsinn grenzende Auflösung zwischen Traum und Realität. Was auch immer es ist und egal, ob ich mit dieser Parallele recht behalte oder nicht – allein diese drei Eindrücke, die der Trailer bei mir hinterlassen hat, sind drei gute Gründe warum mich der Trailer von A Field in England ganz besonders verführt hat. Eure Meinung?

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