A lonesome Kingsman in Brooklyn

by on 01/22/2016

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Angewandte Filmosophie zum Wochenende
Wir geben euch Tipps für die cineastische Wochenendgestaltung
am 23. und 24. Januar 2016

cutrin empfiehlt Brooklyn – Eine Liebe zwischen zwei Welten von John Crowley im Kino

© Twentieth Century Fox of Germany GmbH

© Twentieth Century Fox of Germany GmbH

Brooklyn – Eine Liebe zwischen zwei Welten sollte man nicht nur deswegen schauen, weil er und seine Hauptdarstellerin Saoirse Ronan völlig berechtigterweise unter den Nominierten bei der Oscarverleihung sind. Aber meinetwegen auch. John Crowley hat ein wunderbar altmodisch anmutendes Melodrama gedreht, das abgesehen von seinen perfekt den 1950er Jahren nachempfundenen Kostümen aber kein bisschen angestaubt daherkommt. Eine junge Frau – hin- und hergerissen zwischen ihrer Heimat Irland und ihrem neuen Zuhause New York, und natürlich auch zwischen zwei Männern. Und trotzdem ist das romantische Dilemma glücklicherweise nicht im Geringsten ihre Daseinsberechtigung als Figur oder die diesbezügliche Entscheidung ihre einzige Möglichkeit zur Selbstverwirklichung. Stattdessen sehen wir eine starke Frau, die sich einfach noch die Kirsche für ihre Sahnetorte holt. Wunderbar anzusehen, das Ganze. Meine ausführliche Kritik gibt es hier nachzulesen.

dennis empfiehlt Kingsman – The Secret Service von Matthew Vaughn auf DVD

kingsman

© 2015 Twentieth Century Fox

Als ich vor ein paar Tagen vor der PV mit einem Kollegen über James Bond und die mögliche Nachfolge von Daniel Craig sprach, kam mir in den Gedanken, dass der charmante Colin Firth doch die ideale Besetzung für einen klassischen James Bond wäre – gerade wenn die Reihe gerade wieder zu ihren Ursprüngen kommt. Aus Altersgründen wird das wohl so nie passieren, aber in Kingsman – The Secret Service von Matthew Vaughn hat er bewiesen, dass er den Charme und vor allem den Stil dazu hätte. Der Film ist ein sehr sehr amünsanter Zeitvertreib mit sehenswerter Action und einem tollen Cast – und hier besonders Samuel L. Jackson als lispelnder Schurke Valentine. Und ja, der Film ist auch sehr british! Kurz gesagt, ein Film, dem man sich problemlos ein oder zwei weitere Male anschauen könnte. Trotzdem wollen wir hoffen, dass noch ein zweiter Teil kommt. Manners maketh man eben.

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