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About

cutrin studiert Filmwissenschaften nach einem Aufenthalt in Mainz nun an der FU Berlin. Ihr Mitteilungsbedürfnis lebt sie in schriftlicher Form aus, so in ihrer Filmgeschichts-Kolumne Markante Momente auf moviepilot oder als News-Fee auf der Arthouse-Website kino-zeit.de. Weil sie außerdem ein Faible für die theoretischen und praktischen Seiten des Fotografierens ihr Eigen nennt, bloggt sie darüber hinaus auf ihrem frisch aus der Taufe gehobenen Baby l’âge d’or über das Visuelle im Allgemeinen und Speziellen. Und auf Twitter treibt sie sich auch herum. Nach ihrem persönlichen Spezialgebiet sucht sie noch, interessiert sich aber besonders für zeitgenössisches internationales Arthousekino und Klassiker der Filmgeschichte à la Michelangelo Antonioni.

Recent Comments

  • B-Movie: Lust & Sound in West-Berlin und mein Wunsch nach einer Zeitmaschine - Lieber Andreas, "B-Movie" hat leider noch keinen deutschen Kinostart. Bei Interesse können Sie beispielsweise die Website des Films (http://www.b-movie-der-film.de) oder seine Facebook-Page verfolgen, da werden Sie sicher auf dem Laufenden gehalten.
  • Andrei Tarkovsky - Auf Zeitreise dank BBC und Youtube - Boah, super Tipp! Dankeschön!
  • Nymphomaniac Volume Two - Das schwächste Glied in der Kette - Leider konnte ich beide Teile nur in der jeweils gekürten Kinofassung und mit einem Monat Wartepause sehen. Auf die Langfassung des zweiten Teils hoffe ich nun noch in Cannes, denn die Kürzungen machen ganz bestimmt einiges aus. Aber ich gebe dir absolut recht, dass ein abschließendes Urteil eigentlich erst gefällt werden kann, wenn man beide Teile so schnell wie möglich hintereinander sieht. Das Gesamtwerk wirkt dann sicher nochmal komplett anders.
  • Vulva 3.0 - Wenn man die Vulva vor lauter Nacktheit nicht sieht - Hallo, für die Verwechslung Ihres Berufs entschuldige ich mich. Allerdings war mit der Bezeichnung 'Gynäkologin' keine Abwertung verbunden, wie sie die Umschreibung 'Schreiberling' für Journalisten wohl suggerieren würde. Viele Grüße!
  • Media Monday 131 - Von alten und neuen Jahren - Hach, Sherlock, was freu ich mich! Und dann hab ich trotzdem blöderweise vergessen, ihn in meinem eigenen MediaMonday zu erwähnen. Oh, und das Berlin-Buch klingt übrigens ziemlich spannend. Könnte mir glatt gefallen.

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Ma Ma – Der Ursprung der Liebe und das Bestiale im Heiligen

Ob es gilt eine Marienstatue zu verkaufen oder einfach nur Windeln –  ständig ist es die idealisierte Mutterliebe, die als Kaufargument zum beherrschenden Motiv des Kunstwerks oder der simplen Werbung wird. Dabei wohnt der Mutterliebe nebst selbstloser Aufopferung auch etwas geradezu Bestialisches inne. Weil ihr...

Von der Kunst, Die Frau mit der Kamera zu sein – Abisag Tüllmann

Langsam gleitet die Kamera voran und durchmisst eine kleine, etwas rümpelige Wohnung. Bücherregale biegen sich unter ihrer Last, eine ansehnliche Plattensammlung findet sich im Wohnzimmer und in der Küche stehen noch Kaffeetassen und Aschenbecher herum, als wäre ihre Besitzerin nur neue Zigaretten holen gegangen. Aber...

Mikro & Sprit – Eine Rebellion namens Fantasie

Wir alle haben diese Dinge auf unseren To-Do-Listen stehen, und manchmal sind es wirklich nur Winzigkeiten, die wir aber unbedingt endlich erledigen wollen. Manchmal geht es da um die kleine Rache an großen Ungerechtigkeiten, endlich Genugtuung, die Umsetzung alter Kindheitsträume. Es wirkt fast so, als...

Sibylle und der Sinn des Lebens

Angewandte Filmosophie zum Wochenende Wir geben euch Tipps für die cineastische Wochenendgestaltung am 30. April bis 01. Mai 2016 cutrin empfiehlt Wer hat Angst vor Sibylle Berg von Böller und Brot im Kino Einen Dokumentarfilm über eine so schillernde Person wie Sibylle Berg zu drehen,...

Wild Lars and the Real Girl

Angewandte Filmosophie zum Wochenende Wir geben euch Tipps für die cineastische Wochenendgestaltung am 16. und 17. April 2016 cutrin empfiehlt Wild von Nicolette Krebitz im Kino Es ist schon eine große Sache, wenn ich mich freiwillig für einen deutschen Film interessiere. Das ewig Dröge der...

Das Fenster zum verbotenen Raum

Angewandte Filmosophie zum Wochenende Wir geben euch Tipps für die cineastische Wochenendgestaltung am 9. und 10. April 2016 cutrin empfiehlt The Forbidden Room von Guy Maddin im Kino Über ein Jahr hat es gedauert, bis The Forbidden Room nun endlich seinen deutschen Kinostarttermin erhalten hat....

Wer hat Angst vor Sibylle Berg – Zwischen Ausdruckstanz und Todesdramolett

Das Schreiben sei für sie nichts Heiliges, sagt Sibylle Berg. Thomas Mann finde sie doof und Günter Grass könne unter Garantie keinen Spagat. Deswegen müsse sie auf ihren Autorenfotos auch nicht den Kopf in die Hand stützen, weil es weiblichen Schriftstellerinnen im Gegensatz zu alten...

High-Rise – Ein postmoderner Jenga-Turm

Der Film beginnt genau wie das Buch, das J.G. Ballard 1975 veröffentlichte: mit Dr. Robert Laing, gespielt von Tom Hiddleston, der auf seinem Balkon den frisch gerösteten Schenkel eines selbst geschlachteten Hundes verspeist. Dann springen wir auf der Zeitachse drei Monate zurück, zum Tag seines...

A Bigger Splash – Ein Sekundenbruchteil, endlos ausgeschmückt

Fangen wir mit dem an, was zuerst da war: das Gemälde von David Hockney. Der Künstler malte A Bigger Splash 1967 – ein modernes Gebäude in Kalifornien, eine sonnenbeschienene Terrasse, im Vordergrund der Pool. Die Wasseroberfläche ist aufgewühlt, nur wer gerade vom Brett gesprungen sein...

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