Das Ende ist der Anfang

by on 05/05/2015

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First and Final Frames by Jacob T. Swinney on Vimeo

In der Regel entscheidet die letzte Einstellung eines Films darüber, wie sehr oder wie wenig er im Gedächtnis des Zuschauers bleibt. Doch dabei hat man als Zuschauer die erste Einstellung des Films in der Bilderflut bereits schon wieder vergessen. Schade, denn wie dieses Video eindrucksvoll zeigt, sind sich der Beginn und das Ende mancher Filme gar nicht so unähnlich.

 In manchen ersten Einstellungen ist oft schon die letzte Einstellung eingeschrieben. Manche Gegenüberstellungen, wie z.B. die der Einstellung aus Gravity von Alfonso Cuarón zeigen sogar, dass der Plot in vielen Fällen sogar eine Art zirkuläre Bewergung macht und inhaltlich genau da endet, wo er auch begonnen hat. Manche Einstellungen sind da auch schon wieder so ähnlich, dass der Film fast schon wieder von vorne beginnen könnte.
Vielleicht entspringen durch diese Gegenüberstellung auch neue Geschichten oder zumindest neue Interpretationen des Films. Am Ende bleibt jedoch die Fragen, ob diese Ähnlichkeiten von den Drehbuchautor und Regisseuren so geplant war oder nicht. Das können wir glaube ich nicht vollends klären. Die Tatsache, dass am Ende solche gleichen Einstellungen überhaupt zustande kommen können und Sinn machen, sagt aber viel über die Regisseure aus und zeigt, dass sie es geschafft haben die Geschichte sinnvoll zu erzählen, so dass sie zu einem Ende kommt, das auch nachvollziehbar ist. Wenn dem nicht so wäre, würden wir uns vielleicht nicht die Gedanken darüber machen.

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