Der Hobbit – Eine unerwartete Reise

by on 12/12/2012

flattr this!

@ Warner

Irgendwie passt der Titel Der Hobbit – Eine unerwartete Reise wie Arsch auf Eimer, denn in der Tat war einiges an diesem Film für mich ziemlich unerwartet. Ich spare mir an dieser Stelle die detaillierte Ausführung meiner Entrüstung über die Tatsache, dass das nicht mal 400 Seiten starke Buch von J.R.R. Tolkien auf drei drei Stunden Filme ausgewalzt wird, um den Goldesel aus Mittelerde bis zur Erschöpfung zu melken. Denn das wiederum kam nicht unerwartet. Aber zurück zum Film und der unerwarteten Kritik zu einem lang ersehnten und doch irgendwie unerwarteten Leinwandepos.

 

Eine unerwartete Optik

Entgegen meiner sonstigen Gepflogenheiten ließ ich mich von den Kollegen zu einem Sitzplatz in den vorderen Reihen überreden. So nah dran und dann auch noch 3D und 48 Frames pro Sekunde? Ich ahnte Schreckliches. Denn normalerweise wird mir bei derartiger Nähe zum Geschehen immer ganz schummrig von den hektischen Bewegungen auf der Leinwand. Die verschwimmen vor meinen Augen gerne mal zu einem unscharfen Gemälde, das in seiner Abstraktheit eher an Picasso als an einen Hollywood-Blockbuster erinnert. Nicht so in Der Hobbit – Eine unerwartete Reise. Alter Schwede, war das scharf. Zum ersten Mal in meinem Leben war ich froh, so weit vorne zu sitzen. Aufgesogen in die Welt von Mittelerde war ich in den ersten Filmminuten so gebannt von der Optik, dass die Handlung vollends an mir vorbei ging.

Zwei Haken hat die gestochen scharfe und insgesamt sehr realistische Darstellung dann doch. Im Gegensatz zu den lebensnahen, weil auch noch dreidimensionalen, Gesichtern der Schauspieler, fallen die im Computer erzeugten Kulissen als solche stark ins Auge. Zudem entsteht durch die naturalistische Farbgebung die Aura eines Fernsehspiels, was so gar nicht zu diesem Fantasy-Epos passen möchte. Ich für meinen Teil habe mich jedoch relativ schnell an diese Ästhetik gewöhnt, so dass mir diese anfänglichen Störfaktoren im weiteren Verlauf des Films nicht mehr auffielen.

© Warner

Eine unerwartete Dramaturgie

Der Hobbit – Eine unerwartete Reise arbeitet mit genau zwei dramaturgischen Strukturen: 1. Informationsübermittlung über Mono- und Dialoge. 2. Dem Notlage-Rettungs-Prinzip. Mehr hat das Drehbuch von Peter Jackson und Kollegen leider nicht zu bieten. Die Eingangssequenz, in der Bilbo (Martin Freeman) ungewollt zum Gastgeber von dreizehn Zwergen und einem Zauberer wird und in der die informative Basis für die Geschichte gelegt wird (Was war? Was ist? Was wird sein?), dauert gefühlte 30 Minuten. 30 Minuten, in denen vor allem geredet wird. Passagen dieser Art finden sich immer wieder. Der Hobbit – Eine unerwartete Reise ist überraschend dialoglastig. Der Zuschauer wird mit Informationen derart überversorgt, dass er die verschiedenen Legenden und Völker irgendwann nicht mehr auseinanderhalten kann. Peter Jackson hat sich bewusst nicht auf die Romanhandlung beschränkt, sondern auch den Inhalt des 125 Seiten langen Anhangs der Der Herr der Ringe Bücher in seine Verfilmung integriert. Mit dem Anspruch, dem Publikum jede Legende jedes Volkes von Mittelerde zu erzählen, hat sich der Regisseur meines Erachtens vollkommen übernommen. Die Geschichte droht zu zerfasern, der rote Faden ist kaum noch zu erkennen. Der Zuschauer verliert das ursprüngliche Ziel der Protagonisten aus den Augen und stolpert orientierungslos durch die Handlung.

Jetzt könnte man meinen, diese etwas konfuse Storyline würde nach 90 Minuten langweilig werden. Tatsächlich aber trägt die Geschichte unerwarteter Weise recht souverän durch die 166 Minuten. Dies ist hauptsächlich auf das nicht besonders einfallsreiche, aber funktionale Notlage-Rettungs-Prinzip zurückzuführen. Nachdem sich Bilbo entschieden hat, den Zwergen dabei zu helfen, ihre ehemalige Heimat zurückzuerobern und sich mit ihnen auf diese unerwartete Reise begeben hat, gerät die Truppe von einer Notsituation in die nächste. Sie werden von fiesen Kreaturen, von Trollen, Orks und Goblins bedroht, die stets überlegen wirken. Dass Bilbo es bis zum Ende des Films schafft, ist darauf zurückzuführen, dass diese stets aussichtslos scheinenden Situationen grundsätzlich mit einer – oft magischen – Rettung in letzter Sekunde aufgelöst werden. Puff – alles ist gut. Noch mal Glück gehabt. Durchatmen. Und auf in den nächsten Kampf. Ich persönlich fand es nach dem zweiten Mal ziemlich enttäuschend, dass sich die Helden der Geschichte in der Regel nicht durch eigene Anstrengung, sondern durch die plötzliche Einwirkung einer externen Macht aus ihrer Notlage befreien können. Der deus ex machina ist einer meiner persönlich verhasstesten Plotmechanismen, weil er mit den Figuren der Geschichte nichts zu tun hat und lediglich dazu dient, die Geschichte künstlich voran zutreiben.

© Warner

Unerwartete Charaktere

Wo sich Götter aus der Maschine tummeln, bleibt wenig Platz für Charaktere. Und so ist es rückblickend nicht verwunderlich, dass die Entwicklung der Figuren in diesem ersten Teil der Trilogie ordentlich misslungen ist. Es beginnt mit Bilbos unerwarteter Entscheidung, sich trotz seiner Zweifel doch den Zwergen anzuschließen und endet mit seiner Entscheidung, sich trotz fehlender Erfahrung mitten in einen lebensgefährlichen Kampf zu stürzen. Der Weg vom friedliebenden Hobbit, der jedwede Aufregung kategorisch ablehnt, zum engagierten Abenteurer geht leider völlig in der Informationsflut und dem ewigen Wechsel von Notlage und Rettung unter.

Auch Zwergenkönig Thorin (Richard Armitage) konnte mich nicht überzeugen. Seine anhaltende Antipathie gegen Bilbo und das Elbenvolk sowie sein fast kindlicher Trotz gegenüber Gandalf (Ian McKellen) werden von Minute zu Minute immer unverständlicher. Zudem ärgert mich, dass Thorin als einziger Zwerg starke menschliche Züge hat. Es ist nicht nur schwierig, ihn durchgehend als Angehörigen der Zwergenrasse zu sehen, es ärgert mich auch, dass eine zentrale Figur automatisch unseren engstirnigen Schönheitsidealen entsprechen muss.

Das Highlight unter den Figuren ist – wie sollte es anders sein – Gollum (Andy Serkis). Die 3D- und 48fps-Technologie lässt seine Motion Capture Performance noch überzeugender wirken. Die Mimik ist diesmal noch differenzierter, was die humoristische Komponente seiner Performance im Vergleich zu den Der Herr der Ringe Filmen noch einen Tick steigert.

@ Warner

Eine erwartete Geschichte

Am befremdlichsten war für mich das konstante Gefühl, das alles schon einmal gesehen zu haben. Ein Hobbit wird zu Hause aufgesucht. Er geht mit ihm bis dato unbekannten Leuten in Begleitung eines Zauberers auf eine gefährliche Reise. Sie laufen über grüne Wiesen. Sie besuchen die Elben. Sie geraten in eine brenzlige Situation auf einem Bergpass. Sie geraten in eine gefährliche Situation in einem Berg, die durch jede Menge fiese Gestalten und einbrechende Brücken entsteht. Und am Ende erscheint am Horizont der Einsame Berg, das ehemalige Zwergenreich Erendor, das es gilt, zurückzuerobern. Der Berg bildet das geographische Ziel wie einst Mordor. Und auch die restlichen Stationen der „unerwarteten“ Reise sind für den Kenner der ersten Film-Trilogie ziemlich “erwartet”.

Was dem Hobbit im Verlgeich zu Der Herr der Ringe fehlt, ist eine Lovestory. Die Geschichte von Aragorn (Viggo Mortenson) und Arwen (Liv Tyler), später ergänzt durch Éowyn (Miranda Otto), bildet einen Subplot, der die Haupthandlung auf romantische Weise ergänzt. Ein solches Element fehlt in Der Hobbit – Eine unerwartete Reise vollkommen. Überhaupt verzichtet der Film fast vollständig auf weibliche Charaktere. Lediglich Galadriel (Cate Blanchett) wird ein kurzer Auftritt zugestanden.

 

@ Warner

Es gäbe noch so viel zu sagen. Zum Beispiel über den starken moralischen Input in Der Hobbit – Eine unerwartete Reise, der durch die schlechte dramaturgische Einbettung dieses Elements besonders plakativ hervorsticht. Oder über die logischen Lücken, die sich für mich immer wieder auftaten (Wieso gelangt Gandalf unbemerkt und unbeschadet ins Zentrum einer Goblinhöhle, muss aber beim Weg hinaus um sein Leben kämpfen?). Oder über die zunehmend absurden Gestalten, die nur der Zuspitzung der Situation (Notlage-Rettungs-Prinzip) dienen, zur Handlung aber nichts beizutragen wissen. Oder diese übertrieben pathetische Inszenierung der Heldenfigur Thorin. Aber was soll’s. Es wird sich sowieso jeder Der Hobbit – Eine unerwartete Reise anschauen. Und das ist auch in Ordnung so. Letztendlich ist es eine bildgewaltige Verfilmung eines modernen Literaturklassikers und ein insgesamt spannender Blockbuster. Was die Dramaturgie und Charakterentwicklung angeht, wird er die Begeisterung des Publikums nicht verdienen. Aber was soll’s. Die Welt ist manchmal eben ein düsterer Ort…

KINOSTART: 13. Dezember 2012

Pressespiegel bei film-zeit.de

9 Responses to “Der Hobbit – Eine unerwartete Reise”

  • Oh man. Ich kann’s kaum erwarten. Noch knapp 180 Minuten und ich seh ihn endlich. Deine tolle Kritik hat mich, trotz Tadel, noch “heißer” auf den Film gemacht. Merci.

  • guggenheim
    guggenheim sagt:

    Sie laufen. Und laufen. Und laufen. Und raufen. Und laufen. Über 3 Stunden. Und dann gibt’s nochmal 2 Filme mit einer solchen elendig langen Lauf(!)zeit. Was zum Beutelin soll daran bitte so unfassbar geil sein? Das war schon bei LotR nicht geil und wird hier auch andöden. Ich fühle mich durch deine Kritik in meiner Meinung bestärkt, Sophie…

  • du hast keine ahnung sagt:

    Bei 3 filmen ist es nciht nur gelkmacherei sondenr auch ien geschenk an die fans, welche im gegensatz zu dir locker mit der handlung und der geschichte mitthalten können.
    Stark fallen weder die computereffekte noch die kostüme ins auge.
    Ich nehme an du hast weder simarillion, noch der hobbit, noch der herr der ringe gelesen, sonst wüsstest du dass jackson unglaubliche arbeit bei der verfilmung geleistet hat.

    Man merkt dass du einfach ein totaler gegner dieser filme bist und die kein bisschen auskennst mit der geschichte. Erst lesen dann vllt nochmal nachdenken bevor man schriebt. Der film ist für fans und wer keiner ist soll ihn sich nicht anschauen.

    • Lol*** sagt:

      Der Film ist sicher nicht für Fans,
      lächerliche Aussage
      der Film ist für die idiotischen Maßen die heutzutage sabbernd ins Kino kriechen und denen man Vogeldreck als Kaviar verkaufen kann

      für Fans…. ich roll mich gleich weg vor Lachen

  • Someone sagt:

    @filmosophie: Ich habe den Film heute gesehen und war enttäuscht. Deine Kritik bringt die Schwächen sehr gut auf den Punkt.

    @”du hast keine ahnung”: Was für ein qualifizierter und sprachlich wertvoller Beitrag von dir. Vielleicht solltest du nochmal nachdenken, bevor du das nächste Mal etwas “schriebst”.

  • Hans sagt:

    Es gibt doch immer wieder Menschen, wie den Autor des Kritikertextes auf dieser Seite, die sich an kleineren Schwächen von Filmen aufhängen.Da wird sich z.B. darüber aufgeregt, dass keine Lovestory eingebaut wurde, obwohl jener Autor im selben Text sagt, dass man ein 400-Seiten-Buch nicht so auswalzen soll.Außerdem muss nicht überall eine (oft unglaubwürdige) Lovestory mit am Platze sein.Ein guter Film kann das Fehlen derselben sehr gut ausgleichen.Auch sind die arten der Charaktere sehr gut mit Tolkiens Original vereinbar.Und falls sich jemand darüber aufregen sollte: War da nicht am Anfang irgendetwas mit einem 400-Seiten-Buch ?
    Was die Geldmacherei angeht, das kann man nicht verhindern, das ist bei jedem Film so.Und wenn es außer HdR noch den Hobbit gibt, wieso sollte man den denn nicht verfilmen ?
    Der Film mag seine Schwächen haben, jedoch tun mir die Leute, insbesondere die Kritiker auf dieser Seite leid, die sich von solchen Sachen den Spaß an einem sehr guten Film verderben lassen.So eine Kritik würde auf fast jeden Film mehr oder weniger passen.Mein Tipp an diese
    (bemitleidenswerten) Leute:
    Guckt die Filme nicht mit den Augen eines Kritikers und ihr findet an jedem Film sympathische Seiten, und weit weniger Ecken, an denen ihr euch aufhängt.
    Nur wenn ihr mit diesen Augen guckt, und immer noch die selben Ecken seht, dann ist diese Kritik ernst zu nehmen und ist die Meinung der meisten normalen Menschen.Es gibt ja auch trotzdem recht viele WIRKLICH schlechte Filme.
    PS: Wer Kritiker wird, hat selbst schuld!
    Wobei es ja auch Leute gibt, die das aus reiner Schadenfreude darüber machen, dass sich jemand über ihre Kritiken aufregt.

    • dennis
      dennis sagt:

      Lieber Hans,

      wie du selbst schon schreibst, ist das hier ein Filmkritik-Blog. Wenn du daher etwas gegen Filmkritiken hast, dann wirst du hier glaube ich nicht glücklich werden.
      Das Wort “Filmkritiker” heißt nicht, dass wir einen Film kritisieren, sondern uns kritisch mit ihm auseinandersetzten und daher auch anmerken, wenn in unseren Augen im Film etwas nicht “richtig läuft” und er nicht funktioniert.
      Wir alle sind auch filmbegeistert, sonst würden wir diese Arbeit hier nicht machen. Trotzdem oder gerade deswegen versuchen wir auch zu den Filmen, die wir als passionierte Kinogänger eigentlich mögen, eine kritische Distanz zu finden. Da hinter jedem Kritiker aber auch ein Mensch steht, lassen sich persönliche Meinungen und Gedanken nicht immer ausblenden und von dem trennen, was wir hier schreiben.

      Wenn Du aber glaubst, einen besseren Job zu machen als wir, dann möchte ich dich dazu ermutigen deinen eigenen Blog aufzumachen und deine Meinungen zu verbreiten. Was jetzt nicht heißt, dass wir auf unserem Blog keine kritischen Stimmen haben und diesen keinen Platz geben wollen. Im Gegenteil, wir freuen uns über jeden Kommentar zu unseren Texten, sei er auch noch so kritisch. Wir legen aber auch Wert darauf, dass diese sich wirklich inhaltlich mit dem Text auseinandersetzen, nicht auf eine persönlich Ebene abrutschen und wir als

      (bemitleidenswerten) Leute

      oder gar als “nicht normale Menschen” bezeichnet werden.

      Um am Ende noch einen Satz von dir aufzugreifen:

      wer Kritiker wird, ist selbst schuld

      Ich glaube da spreche ich für alle aus dem Team: ich lieben es Kritiker zu sein und wenn ich selbst Schuld daran bin, dann stehe ich dazu und es war wohl der beste Fehler den ich hätte machen können.

  • Hans sagt:

    @dennis
    schon OK.
    Mich hat es nur ein bisschen aufgeregt, dass am Ende des Textes gesagt wird, dass die Dramaturgie und Charakterentwicklung die Begeisterung des Publikums nicht verdienen.1. finden die Meisten den Film trotz der Schwächen gelungen/sympathisch (das heißt jedoch nicht, dass ich irgendein Mainstraemer bin)
    und 2. bitte ich euch jetzt:
    Nehmt doch erstmal die anderen paartausend Kinofilme aufs Korn, welche die genannte Schwächen
    ebenfalls haben, die jedoch um WELTEN schlechter sind (ich kann mir auch nicht vorstellen, dass ihr den Film wegen den genannten Schwächen gleich schlecht findet.)
    Wenn ihr das macht, habt ihr doch auch vielmehr Spaß, weil ihr dann so richtig Wut ablassen könnt, auf eben diese wirklich schlechten Filme.
    Ich habe wahrscheinlich überreagiert und nehme die
    “unnormalen Leute” zurück.Jedoch bitte ich um Verständnis meiner Meinung.

    • dennis
      dennis sagt:

      @ Hans:
      Da sprichst du einen zentralen Punkt an. Als Kritiker können wir uns “theoretisch” zwar die Filme aussuchen die wir sehen wollen, sollten wir aber auch nicht, denn wir müssen jeden Film unvoreingenommen betrachten. Daher passiert es auch, dass wir von Filmen enttäuscht sind, von denen wir zu Beginn begeistert waren bzw. an die wir andere Erwartungen gestellt hatten.
      Filmkritiker zu sein ist nicht immer leicht, denn – jetzt spreche ich mal für mich – es ist nicht immer leicht den Cineasten vom Filmkritiker zu trennen. Ich persönlich bin ein Fan vom Hobbit und hätte vielleicht eine andere Kritik zum Film geschrieben, doch ich respektiere die Meinung und die Ansichten meiner Kollegin filmosophie. Ich persönlich finde es immer schwer einen Film zu kritisieren, den ich mag. Doch das gehört auch dazu und muss gelernt werden.

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