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Über mich

Als Schwabe hat man es manchmal nicht so leicht und wird häufig missverstanden. Zum Beispiel ist ein Schwabe nicht zwangsläufig geizig, er hat einfach nur eine höhere Wertschätzung. Das und andere Eigenheiten wurden mir allerdings erst bewusst, als ich aus der Proteststadt Stuttgart, wo ich geboren wurde und aufgewachsen bin, über Umwege in die Klüngelstadt Köln zog. Nach meinem Abitur auf dem Land irgendwo zwischen Stuttgart und Würzburg wollte ich nach Langem mal wieder richtige Großtstadtluft schnuppern, und so entschloss ich mich, Germanistik, Anglistik und Geschichte in den altehrwürdigen Bunkerbauten der Universität zu Köln zu studieren, was ich immer noch tue. Da das Studium irgendwie finanziert werden muss, entdeckte ich durch Promo- und Messejobs meine Leidenschaft fürs Erkunden der Fremde. Wobei diese Faszination stark variiert, je nachdem, wohin es mich verschlägt. Da ich gerne rede, engagierte ich mich einige Zeit auch beim Universitätsradio Kölncampus. In meiner Abizeitung stand über mich, dass ich die Person mit der besten und gleichzeitig schlechtesten Laune der Stufe sei. Das muss wohl daran liegen, dass ich eine Waage bin und deshalb zwangsläufig versuche, die Dinge im Gleichgewicht zu halten.

 

Über mich und den Film

Als ich ungefähr 10 Jahre alt war, hat mir mein damaliger bester Freund ständig von Filmen erzählt, die er gesehen hatte. Police Academy, E.T., Indiana Jones, den ganzen 80er Kram eben und ich hatte keine Ahnung, wovon er sprach. Animiert durch sein Schwärmen begann ich, mich langsam an die Materie Film heranzuwagen – und fing Feuer. Auch später, auf dem Gymnasium, waren die VHS Sammlungen meiner Freunde um einiges größer als meine, was mir allerdings die Möglichkeit bot, mich frei daraus zu bedienen. Und auch alljährliche Familienfeste wurden von uns Kindern genutzt, um lange vorenthaltene Kultfilme wie Rambo oder Star Wars nachzuholen. Jemand sagte mir einmal, man sollte, egal was man sonst tue, nie aufhören, seine Leidenschaften zu pflegen. Daran halte ich mich strikt, und fröne meiner Filmleidenschaft, wann immer es passt.

 

Filme, die ich immer wieder sehen kann

Ferris macht blau, weiles einfach keinen besseren 80er-Teenie-Film gibt! Ich sage nur: „Life moves pretty fast. If you don’t stop and look around once in a while, you could miss it.“

Memento, weil er zum einen so anders ist als jeder andere Film und durch seine Erzählweise geradezu einlädt, mehrmals geschaut zu werden. Zum anderen, weil er eine so brillante und krasse Geschichte erzählt, die nie langweilig wird und immer wieder aufs neue fesselt.

Die 12 Geschworenen (1957), weil ich ihn damals zufällig im Fernsehen beim zappen entdeckt habe und er mich so nachhaltig begeistert hat, wie keine andere „Zufallsbekanntschaft“. 12 Menschen in einem Raum, und das 96 Minuten lang. Wahnsinn!

Eins, zwei, drei von Billy Wilder, weil es herrlich ist, wie dieser Film den kalten Krieg auf den Kampf zwischen Kapitalismus und Sozialismus reduziert und dabei durch Ironie und Zynismus auf ganzer Linie entwaffnet.

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