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Über mich

Geboren und aufgewachsen in Berlin. Studiert. Mein Abschlusszeugnis behauptet, ich sei „Magistra“, was für mich eher nach einer Domina als nach einer Akademikerin klingt. Kein Wunder, dass ich nicht so recht weiß, was dieses Stück Papier mir im Leben bringen soll. In der Hoffnung auf mehr praktische Anwendbarkeit habe ich nach dem Studium eine Ausbildung zur Spielleiterin/Theaterpädagogin absolviert. Leider konnte ich bislang in diesem Beruf kaum arbeiten, weil der Versuch, sich als freie Filmjournalistin zu etablieren, einen Großteil meiner Zeit verschlungen hat. Perspektivisch will ich unbedingt mehr Theater machen – als Pädagogin und Schauspielerin. Was mich auszeichnet: Ich bin extrem unsportlich und habe einen miesen Kleidergeschmack. Meine Stiefmutter sagte mal, sie würde bei Geschenken einfach immer das aussuchen, was ihr gar nicht gefalle! Ich in ein Mensch voller Widersprüche, bezeichne mich selbst als Feministin, schreibe gerne über Pornographie und gehe wann immer ich es schaffe am Sonntag früh in den Gottesdienst meiner Baptistengemeinde.

Über mich und den Film

Dass Film bzw. Kino in meinem beruflichen Leben eine Rolle spielen sollte, war schon lange klar. Eigentlich wollte ich Dramaturgie studieren, wurde bei meinem ersten Versuch jedoch von der Filmhochschule abgelehnt, steckte zu früh den Kopf in den Sand und studierte Nordamerikastudien. Immerhin schrieb ich meine Magisterarbeit über den religiösen Subtext von Science Fiction Filmen der 50er Jahre. Zwischenzeitig arbeitete ich an einem kleinen Theater, in dem ich einen Kurzfilmabend organisierte. Dann verschwand das Thema Film aus meinem Fokus und kehrte nach meinem Praktikum für Moviepilot zurück. Die Passion für das bewegte Bild war plötzlich wieder da und ich beschloss, das Schreiben über Film zum Beruf zu machen.

Filme, die ich immer wieder sehen kann

Garden State von Zach Braff, weil er das Gefühl von Entfremdung und Orientierungslosigkeit so wunderbar in absurden Bildern einfängt. Zudem hat der Film  meiner Meinung nach den besten Soundtrack ever ever ever!

Das Dschungelbuch, weil ich diesen Film als Kind mit großer Begeisterung wiederholt geguckt habe und noch heute bei jeder Sichtung feiere. Meine Mutter besaß die Klaviernoten zu den Songs, weshalb ich diese noch heute mit großer Freude mitsinge (wenn niemand da ist, der mich hören kann!).

Die Ferien des Monsieur Hulot von Jacques Tati, weil dieser Film ebenfalls Teil meiner Kindheit ist und ich mich am schwingenden Gang von Monsieur Hulot nicht sattsehen kann. Außerdem fühle ich mich bei geradezu jedem Aufenthalt auf einem Bahnhof an die glorreiche Szene der unverständlichen Lautsprecherdurchsage erinnert.

Forrest Gump, weil ich dabei so schön heulen kann. Nach den ersten zehn Minuten fange ich an, weil ich ja schon weiß, dass es tragisch enden wird, und höre dann bis zum Ende des Filmes nicht mehr auf.

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„Die weibliche Biographie im Kino – Ein Trauerspiel“ – Ausgabe meiner feministisch motivierten Filmkolumne „Biss zum Abspann“ bei kino-zeit.de

„Where have all the mothers gone?“ – Artikel über die auffällige Abwesehenheit von Müttern im Kinderfilm (Englisch)

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