Ein bisschen Dope und ein gläserner Schuh

by on 01/29/2016

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Angewandte Filmosophie zum Wochenende
Wir geben euch Tipps für die cineastische Wochenendgestaltung
am 30. und 31. Januar 2016

cutrin empfiehlt Dope von Rick Famuyiwa im Kino

© Sony Pictures

© Sony Pictures

Dope war während der letzten Quinzaine des Réalisateurs in Cannes ohne Zweifel einer der spaßigsten Filme. Das lag zum Beispiel daran, dass er zwar riesige Fässer aufmacht (unter Anderem die Ghettoisierung amerikanischer Städte, Rassismus, Chancenungleichheit, Sexismus, Armut, Perspektivlosigkeit), aber diese nicht als nüchternes Sozialdrama abhandelt, sondern ein charmant sprühendes und rasantes Coming of Age-Spektakel daraus macht. Malcolm (Shameik Moore) und seine Freunde (Kiersey Clemons und Tony Revolori) sind darin schlicht zur falschen Zeit am falschen Ort und geraten so in einen wahnwitzigen Drogenplot hinein. Und dann ist da noch die umwerfende Zoe Kravitz und verdreht Malcolm den Kopf und allen Zuschauer_Innen gleich mit. Meine ausführliche Kritik aus Cannes könnt ihr auf kino-zeit.de nachlesen.

dennis empfiehlt Cinderella von Kenneth Branagh auf DVD

Jonathan Olley © Disney Enterprises

Jonathan Olley © Disney Enterprises

Die Berlinale steht vor der Tür und wenn ich mir so die ersten Pressemeldungen anschaue, dann vermisse ich gerade bisschen das Feel-Good-Movie. Letztes Jahr war es definitiv – und da sind sich viele der Besucher und Kritiker einig – Cinderella von Kenneth Branagh. Allen voran mit einer bezaubernden und vor allem selbstbewußten Lily James in der Hauptrolle und einer wundervoll bösen Cate Blanchett als Stiefmutter. Doch an diesem Film stimmt nicht nur die Besetzung, sondern einfach mal alles: Kostüme, Musik, Kamera und die Regie. Ja, gerade Branagh schafft es mir Bravour sich an den „alten“ Disneystoff zu halten und dem Ganzen doch einen neuen erfrischenden Touch zu verleihen. Eigentlich typisch für ihn. Ich habe mir den Film schon zwei Mal angeschaut und ich komme immer noch ins Stauen. Ein Grund ihn sich nochmal auf DVD anzuschauen. Die Kritik von cutrin – die ebenso begeistert war wie ich – findet ihr übrigens hier.

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