Gewalt und zwei Retter in der Not

by on 01/30/2015

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Angewandte Filmosophie zum Wochenende

Wir geben euch Tipps für die cineastische Wochenendgestaltung

am 31. Januar und 01. Februar 2015

cutrin empfiehlt Birdman von Alejandro González Iñárritu im Kino

© 20th Century Fox

© 20th Century Fox

Wir werden es wahrscheinlich nie schaffen, alle nominierten Filme vor der alljährlichen Oscarverleihung im Kino zu sehen. Ein wenig Zeit bleibt uns aber noch zum Aufholen und die sollten wir nutzen! Am besten mit Birdman von Alejandro González Iñárritu. Die Komödie wartet mit großartigen darstellerischen Leistungen von Michael Keaton, Edward Norton und Emma Stone auf, aber auch mit vielen irrwitzigen Situationen, einer beeindruckend beweglichen Kamera und einer großartig animierten CGI-Materialschlacht als Überraschungseffekt für Zwischendurch. Wenn er für mich auch nicht unbedingt der große Oscarkandidat ist, so nimmt er doch seine eigene Branche durchaus unterhaltsam auf die Schippe. Der perfekte Film für das Wochenende. Hier gibt es noch einmal meine ausführliche Kritik zum Nachlesen.

quadzar empfiehlt A History of Violence von David Cronenberg am am Samstag, den 31. Januar um 23:00 Uhr auf Pro7

© Warner

© Warner

Das kaum bekannte und inzwischen geschlossene DC Comics Imprint Paradox Press ist besonders für zwei Comics bekannt: Road to Perdition und A History of Violence. Beide wurden zu von der Kritik anerkannten Verfilmungen verarbeitet. A History of Violence, im Comic-Original geschrieben von Judge Dredd – Erfinder und -Langzeitautor John Wagner und adaptiert von David Cronenberg kommt dieses Wochenende mal wieder im Fernsehen. Bei diesen Namen kann es nicht besser werden? Die knappe aber intensive Geschichte um den von seiner kriminellen und gewalttätigen Vergangenheit verfolgten Café-Besitzer Tom Stall wird von Talenten wie Viggo Mortensen, John Hurt, Ed Harris und Maria Bello mit Leben erfüllt. Wenn es mit DCs Haupt-Verfilmungen nur auch so gut laufen würde.

dennis empfiehlt Robin Hood, König der Vagabunden von Michael Curtiz und William Keighley auf DVD

Robin Hood

© Warner Bros.

Ich bin gerade dabei mein Programm für die diesjährige Berlinale fertig zu stellen. Da dieses Jahr das Thema der Retrospektive „Technicolor“ ist, werde ich mir sicherlich ein paar dieser Kinoperlen einverleiben. Ich war aber überrascht, dass ein Klassiker des Technicolor-Verfahrens nicht gezeigt wird und zwar Robin Hood, König der Vagabunden aus dem Jahr 1938 mit Errol Flynn in der Hauptrolle. Schade, aber ein Grund mehr ihn Euch hier zu empfehlen.
Die Geschichte brauch ich Euch wohl nicht zu erklären, denn die ist bekannt. Das echte Highlight des Films (neben der tollen Filmmusik von Erich Wolfgang Korngold) sind echt die Farben in wunderbarem Technicolor. Auf dem heimischen Flachbildschirm geht der Charme aufgrund der sowieso schon brillianten Farben vielleicht ein bisschen unter, aber auf der Leinwand … Es gibt eine Szene, auf die ihr besonders achten sollte und zwar der Moment, in dem Robin Hood, Will Scarlet und Little John am Fluss sind und ihre einzelnen Kostüme die Grundfarben des Technicolor darstellen.

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