Mad Max: Fury Road Revisited

by on 06/02/2015

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Mad Max: Fury Road ist schon ein dolles Ding. Der Genre-Flick von George Miller begeistert nicht nur Ottonormal-Kinogänger, sondern zählte sogar auf dem Arthouse-Drama-lastigen Festival de Cannes zu den absoluten Lieblingen – übrigens auch zu meinen Lieblingen. Von Tom Hardy und vor allem der fantastischen Charlize Theron als ass kicking Imperator Furiosa konnte man im Grand Théâtre Lumière nur die Augen abwenden, um sich in regelmäßigen Abständen über den frenetischen Szenenapplaus zu freuen. So richtig spannend wird es aber wie immer hinterher, wenn man in puzzeliger Kleinarbeit auseinander klamüsert, was das Gesehene denn eigentlich so besonders gemacht hat.

So geschehen im Video-Essay von Vashi Nedomanski, der in seinem Video-Essay mithilfe eines Fadenkreuzes punktgenau ausführt, dass selbst actionreiche Sequenzen in Mad Max: Fury Road ständig auf die Bildmitte hin komponiert sind. Das Resultat: zwar passiert im Bild wirklich allerhand, das Auge kann allerdings fast unbehelligt ständig im Bildmittelpunkt verharren – was im oft als chaos cinema verschrieenen Mainstream-Actionkino dieser Tage so gut wie nie der Fall ist.

Für alle Mad Max-Fans gibt es übrigens noch mehr, Video-Essays sind schließlich der letzte Schrei. Junkie XL mixt den Soundtrack einer Verfolgungsjagd-Szene aus Fury Road mit den Bildern einer vergleichbaren Sequenz aus einem meiner Favoriten der Stummfilm-Ära: Buster Keatons The General. Gar nicht mal so unähnlich.

 

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