Media Monday #156 – Fußball, Inga Lindström und König Rickman

by on 06/23/2014

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Im heutigen Media Monday geht es entsprechend dem all dominierenden Thema dieser Tage auch um die WM. Aber am Ende geht’s dann doch wieder um beliebte und unbeliebte Schauspieler die das Feld und das Spiel dominieren.

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1. Der perfekte Film für einen Männerabend/Mädelsabend ist schwer zu finden, denn in meinen Augen gibt es eigentlich nicht DEN typischen Männerfilm oder DEN typischen Frauenfilm. Wer sagt denn, dass man als Mann nicht mal bei einem Männerabend heulend vor dem Fernseher sitzen kann und sich einen sogenannten Frauenfilm anschauen kann?

2. ________ soll ja ein toller Film sein, aber allein, dass ______ mitspielt, hält mich schon davon ab, ihn eines Blickes zu würdigen, weil ______ . Hm, schwere Frage, denn ad hoc fällt mir kein konkreter Film ein. Wie ich aber schon zu anderer Gelegenheit geschrieben hatte, meide ich z.B. jeden Film in dem Christine Neubauer mitspielt. Erweiternd und so toll der jeweilige Film auch sein möge, Ralf Bauer meide ich auch als Schauspieler.

3. Die WM ist im vollen Gange. Steht der Film- oder allgemeine Medienkonsum nun hinten an oder flieht ihr ganz bewusst in fremde Welten, um dem Fussball-Trubel zu entgehen? Zugegeben, während die WM läuft, hält sich der Filmkonsum (im TV und Kino) in Grenzen. Wer kann sich schon dem Ganzen entziehen? Zumindest habe ich diese Woche 2 PVs auf dem Plan, sodass ich mich wieder einmal unter geregelten Umständen der Filmkritik widmen kann.

4. Wenn schon historische Geschichte, dann aber bitte am liebsten aus der Epoche der 20er Jahre, denn neuere Filme über diese Zeit kann man offen gesagt an einer Hand abzählen. Und das obwohl die Roaring Twenties aus vielerlei Hinsicht eine sehr spannende Zeit waren und viel Stoff bieten würden.

5. Found-Footage-Filme nebst obligatorischem Kameragewackel sind nervig wenn sie schlecht gemacht sind – besonders die sich andauernd und ohne Sinn bewegende Kamera. Gut, dass sich in diesem Zusammenhang die Auswirkungen von DOGMA in Grenzen halten. Ausnahmen bestätigen auch hier wieder die Regel wie z.B. der tolle Film Love Steaks, der die Handkamera sehr gut einsetzt. Wobei ich generell ein Found-Footage Film einem Film mit Kameragewackel vorziehen würde.

6. Die Geschichten und die familiären Verwicklungen der Inga Lindström-, Rosamunde Pilcher– oder Utta Danella-Romane und Verfilmungen ist sind so dermaßen an den Haaren herbeigezogen, dass ich in dem Moment, in dem ich sie zufällig beim zappen entdecke, am liebsten schreiend aus dem Raum rennen würde.

7. Man möge mir verzeihen, aber ich komme zu wenig zum lesen – wieder einmal. Daher: Zuletzt gelesen habe ich Robin Hood – König der Diebe mit Kevin Constern im Fernsehen gesehen und das war wieder eine tolle Überraschung, weil die Verfilmung von Kevin Reynolds eine meiner Lieblingsversionen über Robin Hood ist und der Film nicht nur sehr viel Humor beweist, sondern der liebe Alan Rickman hier einfach nur alle anderen an die Wand spielt.

2 Responses to “Media Monday #156 – Fußball, Inga Lindström und König Rickman”

  • Michi says:

    Bei der ersten Antwort bin ich voll auf deiner Seite! Sowas kann man einfach nicht verallgemeinern.
    Die 20er sind ja schön und gut, aber sie kommen nicht an den Charme und Witz der Filme aus den 50er Jahren heran 😉 Mir wird schon warm ums Herz, wenn ich alleine die tollen Autos aus der Zeit sehe, hach…

    • dennis
      dennis says:

      Was mich an den 20ern als Filthema reizt sind gerade die ganzen kulturellen und politischen Geschehnisse, die wie gesagt sehr viel Stoff für Geschichten hergeben würden. Stimmt aber, dass die 50er auch ein sehr interessante Zeit waren. Interessant ist, dass es über diese Zeit zwar mehr Filme gibt als über die 20er aber auch noch zu wenig.

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