Media Monday #157 – Georgien, Abraham Lincoln und George Lucas

by on 06/30/2014

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Da es in der Partie Costa Rica gegen Griechenland nun eine Verlängerung und sogar Elfmeterschießen gibt, widme ich mich zur frühen Stunde mal gleich dem heutigen Media Monday.

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1. Die einen treten sang- und klanglos ab, andere SchauspielerInnen ruinieren sich ihren Ruf im Alter mit halbgaren Rollen. Robert Redford allerdings hat es geschafft, mich bis heute in ihren/ seinen Rollen zu begeistern, denn er spielt weiterhin interessante Rollen mit Tiefgang und ist in diesem Zusammenhang immer noch sehr politisch aktiv.

2. Weil letzte Woche vehement danach verlangt worden ist (und die WM ja schließlich immer noch läuft): Der beste Fussballfilm ist – nein, ich werde nicht ein Prognose für das WM Finale abgeben und Sönke Wortmanns Film nennen – Fußball ist unser Leben von Tomy Wigand aus dem Jahr 1999. Vielleicht ist es nicht der beste, doch er trifft sehr unterhaltsam den Nerv dessen, was Fußballliebe eigentlich ist und das im Kontext von solchen Kultvereinen wie Schalke 04. Immer wieder eine faszinierende und lustige Sache.

3. Wenn es darum geht, eine historische Persönlichkeit zu verkörpern, hat meiner Meinung nach ohne Wenn und Aber Daniel Day-Lewis in Lincoln den besten Job gemacht, weil ich der Meinung bin, dass Day-Lewis in dem Film von Spielberg der wiederauferstandene Abraham Lincoln ist und wenn es Filmaufnahmen dieses Präsidenten geben würde, dann würden sie genau so aussehen. Ein schauspielerische Glanzleistung des Briten!

4. Früher konnte ich mit dem Genre Western überhaupt nichts anfangen, aber mein Studium der Medienwissenschaft hat mich bekehren können, weil mir klar wurde, dass Westernfilme – trotz ihres gemeinsamen Themas der Weite sehr unterschiedliche Formen annehmen können, wie z.B. die des Neo- und Post-Westerns.

5. Das unsinnigste Merchandise-Produkt, das ich je gesehen habe ist Star Wars: Clone Wars, ein „Lückenfüller“ den George Lucas uns gerne hätte ersparen können.

6. Taschenbuch, Hardcover oder eBook? Definitiv Taschenbuch und Hardcover und da vielleicht noch eher das Taschenbuch. Wenn ich lese, brauche ich – bei allen praktischen Aspekte eines eBooks – etwas haptisches. Ich fahre zum Beispiel auch ungern Autos mit Automatik. Wenn ich das Auto nicht fühlen kann, dann fehlt mir was.

7. Zuletzt gesehen habe ich u.a. Die langen hellen Tage aus Georgien und das war eine schöne Gelegenheit, weil ich auf der einen Seite einen tollen Film sehen konnte und auf der anderen Seite in eine Kinonation eintauchen konnte, die mir bis dato relativ unbekannt war.

6 Responses to “Media Monday #157 – Georgien, Abraham Lincoln und George Lucas”

  • filmschrott says:

    Mit Western habe ich ja immer noch so meine Schwierigkeiten. Aber es gibt natürlich auch Ausnahmen. Ein Fan werde ich allerdings wohl nicht mehr.

    • dennis
      dennis says:

      Ich glaube aber, dass wenn du dich darauf einlässt, kann das sehr spannend werden. Wie gesagt, sag niemals nie 😉

      • filmschrott says:

        Ja, wie gesagt, Ausnahmen existieren, wobei das auch eher die Klassiker sind. Die meisten find ich aber eher langweilig. VOr allem so Cowboy Indianer Quatsch, da komm ich gar nicht klar mit.

        • dennis
          dennis says:

          Kann ich gut verstehen. Ich habe in den letzten Jahren auch die DEFA Western für mich entdeckt, wobei da schon ein sehr politische Dimension mitspielt und das beim Sehen auch eine Rolle spielt.

  • Ja, an Robert Redford hab ich auch gleich gedacht. Der sucht sich immernoch tolle Rollen aus.

  • Wortman says:

    Western sterben irgendwie nie aus. Ich mag die. Egal ob die alten SChnulzen, die harten Italos oder die neueren…

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