Media Monday #168 – Lange Weltreisen, Essgewohnheiten und Hugh Jackman

by on 09/15/2014

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Nach dem ich letzte Woche ausgesetzt habe, melde ich mit diesem Media Monday wieder zurück.

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1. A Most Wanted Man von Anton Corbijn war mir persönlich deutlich zu langatmig, weil die Geschichte – so sehr aktuell sie auch noch sein mag – einfach ihren Reiz verloren hat.

2. Fragwürdige Moral gibt es in vielen amerikanischen Kriegsfilme noch zu oft. Inzwischen glaube ich aber, dass der Zuschauer stellenweise kritischer geworden ist und sich weniger davon einlullen lässt als vorher.

3. Bücher von Rosamunde Pilcher oder deren Fernsehadaptationen würde ich schon aus Prinzip nicht schauen/lesen, denn ich würde den Rest des Tages nur wütend umher laufen und mich über die abstrusen und völlig unlogischen Irrungen und Wirrungen der Bücher aufregen. Als ob sich die ganze Welt nur in Cornwall abspielen würden.

4. Will man mir so richtigen Ekel verursachen in einem Film, gibt es nichts effektiveres als mir Bilder von Massentierschlachtungen zu zeigen, denn seit dem ich meine Ernährung mehrheitlich auf vegetarisches Essen umgestellt habe und Fleisch nur noch sehr selten esse, bin ich sensibler für solche Bilder und Themen geworden.

5. Helden der Kindheit: Für mich wird es nie eine/n bessere/n Reporter und Abenteurer geben als Tim und seinen treuen Hund Struppi, schließlich hat nicht jeder die Chance einfach mal so um die ganze Welt zu reisen.

6. Warum gibt eigentlich nicht mehr Romane, die sich mangels Freizeit von selbst lesen? Da muss ich meinem Kollegen Jan von Cinecouch definitiv Recht geben.

7. Zuletzt gesehen habe ich beim surfen durch YouTube einen Werbespot mit meinem Lieblingsschauspieler Hugh Jackman entdeckt und das war höchst amüsant, weil Jackman damit wieder einmal beweist, dass er ein Mensch mit viel Selbstironie ist.

6 Responses to “Media Monday #168 – Lange Weltreisen, Essgewohnheiten und Hugh Jackman”

  • Wortman says:

    Pilcher – also neee…

    Tim und Struppi. Die Comics habe ich früher auch gelesen.

    • dennis
      dennis says:

      Ich habe fast alle Tim und Struppi Ausgaben – außer 2, die ich mir endlich echt mal nachkaufen müsste 🙂

  • Jan says:

    Na, deine Zustimmung bei 6) freut mich, kann aber nicht ganz bei 1) einverstanden sein. Ich bin allerdings auch Fan dieser unaufgeregt inszenierten Thriller, die mehr über die Figurenkonstellationen Spannung erzeugen als über schnelle Schnitte und Action – STATE OF PLAY ist da noch so ein Vertreter aus der jüngeren Filmgeschichte, der mich voll überzeugen konnte.

    Und dein Punkt zu der kritischen Sichtweise des Zuschauers bezüglich der fragwürdigen Moral insbesondere in Folterszenen klingt interessant. Ob die Filmemacher sich dessen aber so bewusst sind, ist eine ganz andere Frage. Unterschwellig wird eben doch versucht, diese Methoden zu rechtfertigen, schwierige Nummer.

    • dennis
      dennis says:

      Die Sache mit den Kriegsfilmen kam mir in den Sinn, gerade weil die Kritik gegenüber den USA z.B. in den letzten Jahren ja schon gestiegen ist, gerade wenn man einen Blick auf die Liste der Kriege in den letzten Jahren schaut. Die besten Filme sind ja die, die dieses Methoden in ihrer Geschichte hinterfragen

  • jacker says:

    Oh, A MOST WANTED MAN langatmig ?! Werde ich mich heute Abend von überzeugen, aber bin zuversichtlich, denn ich mag langsame Filme sehr!

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