Mit Buzz und Kirk zum Star of Cups

by on 09/11/2015

Angewandte Filmosophie zum Wochenende
Wir geben euch Tipps für die cineastische Wochenendgestaltung
am 12. und 13. September 2015

cutrin empfiehlt Knight of Cups von Terrence Malick im Kino

Melinda Sue Gordon © Dogwood Pictures

Melinda Sue Gordon © Dogwood Pictures

Immerzu macht Terrence Malick diese Filme, an denen sich die Geister scheiden. Bei der Pressevorführung von Knight of Cups auf der Berlinale gab es Jubel sowohl aus auch Buhrufe. Ein widersprüchlicher Film, typisch für den Regisseur, und wer ihn mag, wird sich auch mit seinem neusten Werk anfreunden können. Ein Wahnsinnscast (Cate Blanchett, Christian Bale, Natalie Portman…) trifft auf eine kaum vorhandene Geschichte. Der Mann in der Sinnkrise steht im Mittelpunkt, der sich auf die wichtigen Beziehungen in seinem Leben besinnt. Das alles wird mehr gezeigt und gefühlt als erzählt, in einem sinnlichen, poetischen stream-of-consciousness, ohne viele Worte, aber auch etwas weniger spirituell als beispielsweise To the Wonder. Hier könnt ihr meine Kritik von der Berlinale nachlesen – die fällt allerdings nicht weniger kryptisch aus.

quadzar empfiehlt Toy Story 3 von Lee Unkrich / Pixar am Freitag, den 11. September um 20:15 Uhr auf SuperRTL

Ⓒ Disney

Ⓒ Disney

Vor ein paar Tagen bin ich in die Vereinigten Staaten geflogen und zufälligerweise gab es im Bordprogramm Toy Story 3. Gut für mich, denn den Film wollte ich schon lange nachholen. Ebenso zufällig kommt Toy Story 3 diesen Freitag im deutschen Fernsehen. Da ich Pixars oscarprämierte Toy Story – Fortsetzung nun kenne, kann ich sie auch ruhigen Gewissens empfehlen. Die Spielzeuge um Woody (Tom Hanks) und Buzz (Tim Allen) sind wieder einmal in Gefahr: Andy (John Morris) geht zum College und wegen eines Fehlers landet der Sack mit den Spielzeugen nicht auf dem Dachboden, sondern in einem Kindergarten. Dort herrscht der kuschlig-bitterböse Teddy Lotso (Ned Beatty) mit eiserner Faust. Toy Story 3 verbindet die nostalgischen Elemente der älteren Filme ohne sichtbaren Übergang mit der heutigen Zeit und bietet neben einwandfreier Animation und gutem Humor auch einiges an Gefühl.

dennis empfiehlt Star Trek von J. J. Abrams am Freitag, den 11. September um 20:15 Uhr auf ProSieben

Star Trek

Ⓒ Paramount Pictures Germany

In der Regel ist es so: wenn Filmreihen zu lange laufen, verlieren sie oft ihren Reiz und es notwendig ist, die Systeme wieder hoch zu fahren. So auch im Fall der Star Trek-Reihe. So sehr ich die Crew um Picard auch liebe, der Relaunch, den J. J. Abrams 2009 in die Kinos gebracht hat, war notwendig und hat der Reihe mehr als gut getan. J. J. Abrams gibt der Reihe mit neuen und tollen Schauspielern und neuem Look neue Kraft und kehrt dabei zugleich an die Ursprünge der Saga zurück. Star Trek ist nicht nur gut gemacht, sondern auch visuell sehenswert und vor allem, er hat wieder den lockeren Humor, den die Originalserie um Kirk & Co. so liebenswert gemacht hat. Ja, die Zukunft hat (wieder) begonnen. Und auch wenn es einige Unstimmigkeiten gibt, für Fans und für Neueinsteiger ist der Film bestens geeignet.

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