Pfleger Geron in Zombie – Eleanor Rigby verliebt

by on 11/27/2014

Flattr this!

Angewandte Filmosophie zum Wochenende

Wir geben euch Tipps für die cineastische Wochenendgestaltung

am 29. und 30. November 2014

cutrin empfiehlt Das Verschwinden der Eleanor Rigby von Ned Benson im Kino

© Prokino (Fox)

© Prokino (Fox)

Jessica Chastain ist momentan völlig zu recht allgegenwärtig – und zwar was gegenwärtige und kommende Kinofilme, aber auch zukünftige Projekte angeht. Ich find’s gut und empfehle deshalb diese Woche ein ganz besonderes kleines Drama mit dem Titel Das Verschwinden der Eleanor Rigby. Der Cannes-Beitrag von Ned Benson ist aber nicht nur wegen seiner Darsteller empfehlenswert (neben der schon Genannten auch Viola Davis, Isabelle Huppert und James McAvoy), sondern auch wegen seiner besonderen erzählerischen Form. Liebesgeschichten haben wir schon unzählige Male gesehen. Dass ein Film aber gleich mehrere Perspektiven einnimmt und uns dabei immer wieder diese kleinen Aha-Momente beschert, ist schon nicht mehr so gewöhnlich. Hier geht es zu meiner Kritik – und ihr geht am besten gleich ins Kino.

© Pro-Fun Media

© Pro-Fun Media

filmosophie empfiehlt Geron von Bruce La Bruce auf DVD:

Bruce La Bruce erzählt uns die Geschichte eines jungen Altenpflegers, der sich in einen seiner Klienten verliebt. Um mich einmal selbst zu zitieren: „Das Wichtige an LaBruce‘ Film ist, dass er die Gerontophilie schließlich doch als Teil der Normalität, als eine der vielen Spielarten unserer sexuellen Natur deklariert. Neulich habe ich in einer sehr mutigen Kirchenpredigt den Satz gehört ‚Wenn zwei sich lieben und füreinander da sind, ist es doch eigentlich egal, welches Geschlecht sie haben‘. Mit Gerontophilia erweitert Bruce LaBruce diesen Satz: ‚Wenn zwei sich lieben und füreinander da sind, ist es doch eigentlich egal, welches Geschlecht und welches Alter sie haben‘. Recht hat er!“ Meine ausführliche Kritik könnt ihr bei kino-zeit.de nachlesen.

quadzar empfiehlt Doc of the Dead von Alexandre O. Philippe auf DVD:

© EntertainmentOne

© EntertainmentOne

Zombies sind neben den Superhelden wohl das momentan größte Popkulturphänomen. Filme, Comics, Videospiele, Hochzeiten. Zombies sind überall. Diesem längst Mainstream gewordenen Phänomen ist Alexandre O. Philippe mit seiner Dokumentation Doc of the Dead auf der Spur. Ich die Dokumentation wärmstens empfehlen und das nicht nur für Zombie-Fans. Mal kulturwissenschaftlich, mal filmisch und mal auf die aus dem Ruder laufende popkulturelle Seite bezogen werden die lebenden Toten beleuchtet, gezuckert mir Filmausschnitten und Zombie-Kurzfilmen. Wem das nicht ausreicht, dem sei gesagt, dass Doc of the Dead Interviews mit Größen wie George A. Romero, Robert Kirkman, Tom Savini, Bruce Campbell und Max Brooks beinhaltet. Meine gerade veröffentlichte Kritik zum gerade veröffentlichten Film findet ihr hier.

dennis empfiehlt Der Hobbit – Eine unerwartete Reise von Peter Jackson am Sonntag, den 30.11. um 20:15 auf RTL:

@ Warner

@ Warner

Der Dezember steht vor der Tür und nicht ohne Grund läuft gerade im Fernsehen wieder einmal die Herr der Ringe-Trilogie, denn nun kommt endlich der dritte und letzte Teil der Vorgeschichte zum epischen Werk von  J. R. R. Tolkien in die Kinos. Ein Grund mehr sich nun noch einmal den ersten Teil der Hobbit-Trilogie (die eigentlich keine ist) zu Gemüte zu führen. So sehr ich auch die ersten beiden Teile mochte, stimmt es schon, dass die Geschichte um Bilbo nicht die epische Dimension erreicht, die die Ring-Saga um Frodo und seine Gefährte erreicht hat. Aber ich denke, dass Der Hobbit – Eine unerwartete Reise (genau wie Teil 2) eigentlich mehr darunter leidet, dass die Herr der Ringe-Trilogie eigentlich schon den Fantasy-Olymp erklomment hat und alles danach immer nur im Schatten dieser drei Filme stehen wird. Schade eigentlich, denn handwerklich bieten die Filme vieles und man sollte sich vielleicht auch nicht zu sehr vom HFR 3D-Hype verstören, aber auch nicht blenden lassen. Gut, dass diese Effekte im TV dann nicht zu sehen sind. Ach ja, wer eine weitere Meinung zum Film haben will, der kann auch einen Blick auf filmosophies Kritik zum Film verwerfen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

* 1+6=?

Kommentare werden moderiert. Es kann etwas dauern, bis dein Kommentar angezeigt wird.