Unsere Cannes-Verlosung: Blaue Farben und Llewyn Davis

by on 05/19/2014

Wärt ihr gerade auch so gerne in Cannes wie wir? Während unsere cutrin über die Croisette schlendert und die Filme von morgen bestaunt, wollen wir hier auch ein bisschen Festivalstimmung aufkommen lassen und verlosen deshalb zwei Cannes-Filme des vergangenen Jahres:

2 x Inside Llewyn Davis auf BluRay

1 x Blau ist eine warme Farbe auf DVD

Um in unseren allseits beliebten Lostopf zu gelangen, müsst ihr diesmal in den Kommentaren oder per Email an info[at]filmosophie.com nur angeben, welchen der beiden Filme ihr gewinnen wollt. Einsendeschluss ist der 27. Mai 2014 um 23:59:59 Uhr. Mit etwas Glück kommt dann ein klein bisschen Cannes-Feeling zu euch nach Hause!

Und als kleine Entscheidungshilfe gibt es hier kurze Inhaltsangaben zu beiden Filmen sowie die Links zu unseren ausführlichen Kritiken:

© Studiocanal

© Studiocanal

Inside Llewyn Davis

Llewyn Davis (Oscar Isaac) ist ein Musiker im New York City der 1960er Jahre und tingelt mit seiner Gitarre und seinen Songs durch die kleinen Clubs. Während sich in der Stadt die großen Künstler die Klinke in die Hand geben, will seine Karriere aber nicht so recht zünden. Ein eigenes Dach über dem Kopf wäre schon zu viel verlangt, stattdessen schläft Llewyn jede Nacht auf der Couch eines anderen Bekannten, lebt von Tag zu Tag, schwängert in schöner Regelmäßigkeit die Frauen in seinem Leben und macht sich damit nicht nur Freunde. So gefühlvoll wie sich der Musiker in seinen Liedern zeigt – so überfordert ist er, wenn es im wahren Leben daran geht, Emotionen zuzulassen und auf andere Menschen zuzugehen. Als er eines Morgens die Wohnung eines Freundes verlässt, entwischt ihm dessen Katze, und so bleibt Llewyn nichts anderes übrig, als das Vieh den ganzen Tag mit sich herumzuschleppen. Obwohl er eigentlich nach Chicago will, um dort bei einem Studioboss vorzusingen.

Zur Kritik

© Alamode

© Alamode

Blau ist eine warme Farbe

Inspiriert durch einen Comic von Julie Maroh erzählt Regisseur und Drehbuchautor Abdellatif Kechiche die Geschichte einer jungen Frau und der Entwicklung ihrer sexuellen Identität. In der elften Klasse bemerkt Adèle (Adèle Exarchopoulos), dass sie sich zu Frauen stärker als zu Männern hingezogen fühlt. Doch erst die Bekanntschaft mit Emma (Léa Seydoux) ermöglicht es ihr, diese Gefühle auch auszuleben. Die beiden beginnen eine innige Beziehung, die schließlich unter den klassischen Alltagsproblemen zu leiden beginnt. Blau ist eine warme Farbe will jedoch kein Film über eine lesbische Liebe, sondern über das Leben einer jungen Frau sein. Nicht umsonst heißt der Film im Original La via d’Adèle – das Leben von Adèle. Und so geht es nicht nur um die Beziehung zwischen Adèle und Emma, sondern um den Lebensweg der ersteren von der Schule bis in den Beruf.

zur Kritik

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