Verlosung: Jackie – Wer braucht schon eine Mutter?

by on 05/01/2014
© Schwarz Weiß Film

© Schwarz Weiß Film

Über Ostern leerten sich die großen Universitätsstädte gerade erst wieder, weil alle Studenten die Feiertage Zuhause bei der Familie verbrachten. Die große Preisfrage dabei ist, wie gern der Einzelne seine Wahlheimat in Richtung Anverwandte verlässt. Denn so eine Familie kann auch ziemlich anstrengend sein, mit all dem genetischen und zwischenmenschlichen Ballast, der sich über die Jahre in ihr aufhäuft. Wer solche und ähnliche Erfahrungen im Nachklang der Feiertage verarbeiten muss, wird bei uns fündig, denn wir verlosen eine DVD mit dem Film Jackie – Wer braucht schon eine Mutter? Wer Eingang in den heiß begehrten Lostopf finden will, muss uns einfach bis zum 07. Mai 2014 um 23:59:59 Uhr in den Kommentaren oder per Mail an info[at]filmosophie.com mitteilen, von welcher Filmfamilie er sich am liebsten adoptieren lassen würde. Wem das Glück leider nicht hold ist, kann Jackie – Wer braucht schon eine Mutter? übrigens auch ab dem 16. Mai 2014 im Handel erstehen.

Wer sich hingegen lieber erst einmal vom Inhalt des Films überzeugen lassen will, der darf an dieser Stelle in cutrins Kritik hineinschnuppern: „Sofie (Carice van Houten) und ihre zehn Minuten jüngere Zwillingsschwester Daan (Jelka van Houten) wurden von einer amerikanischen Leihmutter zur Welt gebracht und sind bei zwei Vätern aufgewachsen. Während die mittlerweile verheiratete Daan ihre Mutter immer kennenlernen wollte, nennt die gestresste Karriere- und überzeugte Singlefrau Sofie sie nur verächtlich ihre Gebärmutter. Die zwei Leben laufen so vor sich hin, aber dann kommt der Anruf: Im US-amerikanischen Santa Fe sitzt die gealterte Hippiefrau Jackie (Holly Hunter) mit einem gebrochenen Bein im Krankenhaus. Sie hat keine Verwandten, die sie in ein weit entferntes Reha-Zentrum bringen könnten, und so melden sich die Ärzte bei den Frauen, deren Namen sie auf der Geburtsannonce in Jackies Tasche finden. Hin und hergerissen brechen die Zwillingsschwestern auf und begeben sich mit ihrer völlig fremden und äußerst widerwilligen Mutter auf einen Roadtrip quer durch die USA.“

Auch wir Filmosophen lassen es uns natürlich nicht nehmen und verraten euch die Filmfamilien, in denen wir am liebsten Mitglieder wären:

cutrin: Äußerst unterhaltsam fände ich zum Beispiel die Vorstellung, mit der Familie Hoover aus Little Miss Sunshine auf einen Roadtrip im klapprigen VW-Bus aufzubrechen. Gut, die Familie hat definitiv ihre Startschwierigkeiten, aber im Laufe des Films raufen sich all ihre kauzig-durchgeknallten Individuen zusammen und spätestens nach dem grandiosen Finale möchte ich am liebsten beim Anschieben des Autos mithelfen.

filmosophie: Mein erster Gedanke war die Räuberfamilie in Ronja Räubertochter. Aber dann war ich mir doch nicht so sicher, ob die hygienischen Bedingungen in einer Burg so ganz meinen Vorstellungen entsprechen. Deshalb habe ich mich schließlich für Familie Cullen aus der Twilight-Reihe entschieden. Die ist ja nicht umsonst so konstruiert, dass man sich auch als immens unkonventionell denkender (oder familientraumatisierter) Mensch wieder zum Konzept der Kernfamilie hingezogen fühlt.

dennis: Offen gesagt fallen mir auf Anhieb eher Serienfamilien ein als Filmfamilien, obwohl die Fockers schon sehr interessant wären. Aber mal weg vom Gemütlichen. Selbst wenn das Mafia-Geschäft und das Leben als Mafia-Mitglied zweifelsohne mehr als zweifelshaft ist, wäre doch aus soziologischer Sicht ein Blick in die inneren Kreise der Corleone-Familie aus Der Pate-Trilogie durchaus nicht uninteressant.

ben: Was könnte cooler sein, als ein Adoptivkind einer Agentenfamilie sein? Bei der Familie Cortez aus Spy Kids wäre es sicher nie langweilig und im ganzen Haus lägen irgendwelche verrückten Gadgets rum. Natürlich wäre ich dadurch auch ständig in Gefahr und müsste ab und zu mal mein Leben riskieren, aber ähnliche Zustande herrschen schließlich auch bei den Corleones.

11 Responses to “Verlosung: Jackie – Wer braucht schon eine Mutter?”

  • Christina Horn says:

    von den Cosbys (Bill cosby show

  • taste2me says:

    Ja, wer kennt das nicht: Ostern, man versteht sich mehr oder weniger und auch nach mehreren Stunden trauten Zusammenseins springt immer noch kein Dämon aus der Ecke hervor. In diesen Momenten frage ich mich: Warum wurde ich nicht von den Winchesters adoptiert? Familiäre Zusammentreffen wären höchst selten, aber immer spannungsgeladen. Dann noch die kleine Prise Weltuntergangsszenario und Heldentum, und wirklich jedes Oster- und Weihnachtsfest wäre ein höllisch gutes Ereignis. Oder himmlisch? Bei der Familie mischen sich ja gerne mal übernatürliche Kräfte ein… 😉

  • Dieter says:

    von den Millers – Abenteuer sind garantiert

  • MartinB says:

    Von den Jetsons

  • Janet says:

    von einer schrecklich netten Familie 🙂

  • Alina says:

    von der Adams Family- genauso schräg und verrückt wie ich

  • Oliver Wiegand says:

    Yo natürlich von den Bundy’s 🙂

  • Sindy says:

    Adoptieren lassen würde ich mich von den Bundys aus „Eine schrecklich nette Familie“.

  • Michael Schneider says:

    von den Simpsons 😀

  • Thomas says:

    Von den Royal Tenenbaums 😀

  • Matthias Kirsch says:

    Von den Simpsons.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Kommentare werden moderiert. Es kann etwas dauern, bis dein Kommentar angezeigt wird.