Wild Lars and the Real Girl

by on 04/15/2016

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Angewandte Filmosophie zum Wochenende
Wir geben euch Tipps für die cineastische Wochenendgestaltung
am 16. und 17. April 2016

cutrin empfiehlt Wild von Nicolette Krebitz im Kino

© NFP marketing & distribution

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Es ist schon eine große Sache, wenn ich mich freiwillig für einen deutschen Film interessiere. Das ewig Dröge der Berliner Schule, Nazi- und Stasi-Themen scheinen hier aber eben gerade nicht geboten zu sein. Auf dem letzten Sundance Film Festival gab es jedenfalls begeisterte Kritiken zu Wild, dem neuen Film von Nicolette Krebitz. Der handelt von der jungen Ania (Lilith Stangenberg), die sich im Park einen echten Wolf fängt, sich in ihn verliebt und sich im Zusammenleben mit ihm über die Konventionen ihrer streng reglementierten Gesellschaft hinwegsetzt. Allein dieses interessante Plotkonzept ist doch schon Grund genug, mal wieder eine Kinokarte zu lösen.

quadzar empfiehlt Lars and the Real Girl von Craig Gillespie am Sonntag, den 17. April um 21:45 Uhr auf 3sat

© 20th Century Fox

© 20th Century Fox

Ryan Gosling ist nicht nur ein Sex-Symbol, er ist auch merkwürdig und komisch. Deswegen passt er besonders gut auf verschrobene Rollen und eben solch eine ist Lars in Lars and the Real Girl / Lars und die Frauen. Gus (Paul Schneider) und seine Frau Karin (Emily Mortimer) staunen nicht schlecht, als Lars (Ryan Gosling) mit einer Puppe im Rollstuhl vor der Tür steht und sie als seine Verlobte vorstellt. Während das natürlich Stoff für eine Komödie abgibt, inszeniert Craig Gillespie die Geschichte mit viel Respekt und trifft lustige Töne, ernste Töne und alles dazwischen.

 

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